Budgetplaner Schweiz: Monatsbudget in CHF berechnen

Gib dein Nettoeinkommen ein und erhalte in Sekunden ein realistisches Monatsbudget nach der 50/30/20-Regel — angepasst an Schweizer Kosten wie Krankenkasse, Miete und Säule 3a.

Lohn nach AHV/IV/EO, ALV und Pensionskasse — also das, was auf dem Konto landet.

50%
Fixkosten & Notwendiges
CHF 3’250
pro Monat

Miete, Krankenkasse, Steuern, ÖV, Lebensmittel, Versicherungen

30%
Lebensstil & Wünsche
CHF 1’950
pro Monat

Restaurants, Ferien, Abos, Hobbys, Shopping

20%
Sparen & Investieren
CHF 1’300
pro Monat

Notgroschen, Säule 3a, ETF-Sparplan, Schuldenabbau

Schweizer Musterbudget

So verteilen sich typische Schweizer Haushaltskosten auf dein Budget. Die Prozentwerte sind Richtwerte — verschiebe sie je nach Wohnkanton und Lebenssituation.

Miete / Wohnen
In Zürich und Genf oft höher
25%CHF 1’625
Krankenkasse
Prämie je nach Kanton und Franchise
8%CHF 520
Steuern (Rückstellung)
Monatlich zurücklegen statt Schock im Frühling
10%CHF 650
Lebensmittel & Haushalt
Migros, Coop, Denner, Aldi
12%CHF 780
Mobilität (ÖV/Auto)
GA, Halbtax oder Autokosten
5%CHF 325
Lebensstil & Freizeit
Restaurants, Ferien, Abos
20%CHF 1’300
Sparen & Säule 3a
Max. Säule 3a 2026: rund CHF 7'258
20%CHF 1’300

Budget-Vorlage herunterladen (Excel)

Lade die fertig formatierte Schweizer Budget-Vorlage herunter: alle Kategorien sind angelegt, die Beträge rechnen sich automatisch aus deinem Einkommen und du trägst nur noch deine echten Ausgaben ein. Öffnet sich in Excel, Numbers und Google Sheets.

Was ist die 50/30/20-Regel?

Die 50/30/20-Regel teilt dein Nettoeinkommen in drei Töpfe: 50 % für Fixkosten und Notwendiges, 30 % für Lebensstil und 20 % fürs Sparen. In der Schweiz sind Miete und Krankenkasse überdurchschnittlich hoch — viele Haushalte starten deshalb realistisch bei 60/20/20 und arbeiten sich Richtung 50/30/20 vor.

Budget planen in der Schweiz: die häufigsten Stolpersteine

Steuern werden in den meisten Kantonen nachträglich in Rechnung gestellt — leg jeden Monat einen fixen Betrag zur Seite. Krankenkassenprämien steigen fast jedes Jahr; prüfe im Herbst Franchise und Anbieter. Und rechne mit unregelmässigen Kosten wie Zahnarzt, Serafe, Autoservice oder Ferien, indem du ein separates Jahreskosten-Konto führst.

Budgetplanung für Expats in der Schweiz

Neu in der Schweiz? Plane in den ersten Monaten zusätzlich Mietkaution, Umzug, Haftpflicht- und Hausratversicherung sowie die Krankenkasse ein — die Versicherungspflicht gilt ab drei Monaten nach Einreise. Wer Quellensteuer zahlt, hat den Steueranteil bereits im Lohnabzug und kann diesen Budgetposten entsprechend reduzieren.

Vom Budget zum automatischen Überblick

Ein Budget funktioniert nur, wenn es gepflegt wird. Finch verbindet deine Schweizer Bankkonten, kategorisiert Transaktionen automatisch und zeigt dir monatlich, ob du im Rahmen deines Budgets liegst — inklusive Vermögensentwicklung und Säule 3a.

Häufige Fragen

Wie viel Prozent des Lohns sollte man in der Schweiz sparen?+

Als Richtwert gelten 20 % des Nettoeinkommens. Realistisch sind je nach Wohnkanton und Miete 10–15 % — wichtiger als die Höhe ist, dass der Betrag automatisch per Dauerauftrag am Zahltag abgeht.

Wie viel Miete ist in der Schweiz tragbar?+

Die gängige Faustregel: maximal ein Drittel des Bruttoeinkommens für die Miete. Viele Verwaltungen verlangen genau diesen Nachweis bei der Wohnungsbewerbung.

Wie plane ich die Steuern in mein Budget ein?+

Nimm die letzte Steuerrechnung, teile sie durch zwölf und überweise diesen Betrag monatlich auf ein separates Steuerkonto. Bei Quellensteuer ist der Abzug bereits im Lohn enthalten.

Wie viel kann ich 2026 in die Säule 3a einzahlen?+

Erwerbstätige mit Pensionskasse können rund CHF 7'258 pro Jahr einzahlen, also etwa CHF 605 pro Monat. Ohne Pensionskasse sind 20 % des Erwerbseinkommens bis zu einem höheren Maximum möglich.

Ist der Budgetplaner gratis?+

Ja. Der Rechner und die CSV-Vorlage sind kostenlos und ohne Anmeldung nutzbar.

Budget automatisch im Griff

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